Media Monday #104

Zeitmangelbedingt habe ich den letzten MM auslassen müssen. Dafür geht es heute mit Ausgabe #104 weiter, auch wenn mir die Fragen einiges Kopfzerbrechen bereitet haben.

Quelle: Medienjournal-blog.de
Quelle: Medienjournal-blog.de

1. Von allen Bond-Darstellern ist Daniel Craig äußerlich wohl der unbondigste. Zum Glück funktionieren die neuesten Teile trotzdem und trotz meiner Bedenken sehr gut. Pierce Brosnan war dafür der Prototyp aus meiner Sicht, was aber vermutlich daran liegt, dass ich mit ihm als Bond aufgewachsen bin und die alten Schinken noch nachholen muss.

2. Es nervt mich ja ein wenig, dass SchauspielerIn Johnny Depp seit dem POTC-Erfolg auf genau diese Rollen abonniert zu sein scheint, denn irgendwann nutzt sich das einfach ab. Und der Typ kann so viel mehr, aber der Trailer zu „The Lone Ranger“ scheint das zu bestätigen. Da waren wohl die Exceltabellieros von Disney wieder am Werk.

3. Statt der althergebrachten Schauplätze wäre es toll, wenn mal ein Horrorfilm in/im Irgendwo spielen würde, denn ich kann mir im Moment gerade überahupt nicht vorstellen, dass es einen Ort auf der Welt (oder sonstwo) gibt, wo noch keine Filmzombies langgeschlurft sind oder irgendein Messerkiller sein Unwesen getrieben hat. Aber ich bin auch nicht so der Horrorfilm-Gucker. Vielleicht sollte man einen Film drehen über Nicht-Horrorfilm-Gucker, die im Kino sitzen und einen Nicht-Horrorfilm gucken wollen. Dann wird ein Horrorfilm gezeigt, in dem Nicht-Horrorfilm-Gucker nach und nach abgemurkst werden, während sich im Kino ein Messerkiller durch’s Publikum metzelt. Ich hoffe nur, dass das Raum-Zeit-Kontinuum so einen Film überlebt. Aber vermutlich gibt’s den sowieso schon irgendwo auf der Welt (oder anderswo)…

4. Fiktive Produktmarken in Filmen stören mich nicht, solange die Produkte nur herumstehen und weder prominent im Bild zu sehen sind noch namentlich erwähnt werden. Dann sind sie allemal besser als der x-te durch’s Bild rollende Laster mit Miller Lite-Plane.

5. Ganz besonders freue ich mich, dass der/die SeriendarstellerIn Woody Harrelson den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat, weil ich ihn bisher in jedem seiner Filme unglaublich gern gesehen habe. Wäre er bei Cheers hängengeblieben, hätten Zombieland oder The Messenger nie funktioniert. Nie!

6. Das Buch Wie im echten Leben. Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges sollte jeder mal gelesen haben, denn es zeigt, wie Nachrichten – insbesondere solche aus anderen Weltteilen – entstehen und was sie zeigen und letztendlich die Unmöglichkeit, komplexe Sachverhalte in 30-Sekunden-Clips zu portieren. Man erfährt keine bahnbrechenden Neuigkeiten, es hilft aber, die Informationen aus Tagesschau, FAS & co. besser einordnen zu können.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war The Shield Staffel 3 und die war, auch wenn noch 2 Folgen fehlen, wieder super, weil sie auch bei der Zweitsichtung noch spannend ist und es einfach Spaß macht, Vic und seinen Kollegen zuzuschauen, wie sie immer wieder in die Grütze steigen und versuchen, da raus zu kommen.

3 Kommentare

  1. Woody Harrelson ist eine sehr gute Antwort. Bei Johnny Depp kann ich nur zustimmen … höchste Zeit, dass er mal was anderes macht. Ich hoffe er merkt selbst dass sich dieser Charakter langsam „abnutzt“

  2. Für Woody Harrelson freut es mich auch sehr! Mag ich auch sehr gerne, aber ich habe ihn schon „Cheers“ gemocht.

    Staffel 3 von „The Shield“ habe ich übrigens gerade erst beendet und bin am Anfang von Staffel 4. Toll!

    1. „The Shield“ rotiert bei mir zum zweiten Mal, weil die erste Sichtung schon etwas her ist und (hoffentlich) bald die finale Staffel in der Post liegt. Gibt auf jeden Fall schlechtere Optionen, um sich seine Zeit zu vertreiben :). Außerdem will ich mich damit so langsam auf „The Wire“ einstimmen.

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