Media Monday #112

Da habe ich doch tatsächlich einen Monat lang den Media Monday geschwänzt. Aber die aktuelle Ausgabe sah dann zu interessant aus, um sie an mir vorüber gehen zu lassen.

Quelle: Medienjournal-blog.de
Quelle: Medienjournal-blog.de

1. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind/Teenager im Strandurlaub den Film „Der Weiße Hai“ sah und daran, dass der Gedanke daran, dass so ein Viech im Meer rumschwimmt, mich tief beeindruckt hat.

2. Das hatte nicht nur zur Folge, dass mich in diesem Urlaub Wassertiefen jenseits der 30cm nicht mehr gesehen haben, sondern auch, dass mich der aus heutiger Sicht etwas altbacken produzierte Streifen nach wie vor mitnimmt.

3. In den darauffolgenden Jahren habe ich mich zwar wieder todesmutig in die Wellen geschmissen. Das mulmige Gefühl, nicht zu wissen, was da im Trüben so unter einem rumkräucht, kommt aber immer mal wieder hoch.

4. Deshalb verstehe ich noch heute. nicht, wie meine Erziehungsberechtigten mich diesen Film haben gucken lassen können. In dem Alter. Im Strandurlaub!

5. Somit war das Treiben eines technisch nicht besonders gut umgesetzten Fisches eines der prägendsten Filmerlebnisse für mich.

4 Kommentare

  1. Hmm, vielleicht wollten dich deine Eltern vom Wasser fern halten? 😉

    Auf jeden Fall hat der Film seine Wirkung nicht verfehlt und du warst ja auch nicht der Einzige, den es getroffen hat. War ja anscheinend ein weltweites Phänomen…

    1. Ich glaube eher, dass das der Sendezeitpunkt eine groß angelegte Verschwörung war, um mich zu verstören und in Angst und Schrecken leben zu lassen. Sobald ich Beweise habe, werde ich mein Buch veröffentlichen!

      Blöderweise reicht es mir heute schon, wenn ich in Erfahrung bringe, dass im Wasser vor dem Urlaubsstrand mittelgroße Schollen, Garnelen oder Krebse wohnen, um mich fernzuhalten. Der Film hat also überdeutlich gewirkt, auch wenn ich den Kausalzusammenhang zwischen einem Weißen Hai-Film und meinem Respekt vor Garnelen erst noch beweisen müsste ;-).

  2. Ich traue mich selbst heute nicht weiter in’s Meer. Sobald ich keinen Boden mehr unter den Füßen ausmachen kann, spielt mein geistiges Auge verrückt! 😀

    Den Film möchte ich trotz allem nicht missen! 😉

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