Media Monday #126

Schonwieder beginnt eine neue Woche. Zeit also, sich wieder einmal mit dem Media Monday zu beschäftigen:

1. Ich habe ja wirklich mal versucht, das Buch „Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme. Die Autobiografie.“ zu lesen, weil der Bud nunmal der Bud ist, musste es dann aber bald zur Seite legen, denn nach der noch halbwegs unterhaltsam geschilderten Kindheit und Jugend kam auf den letzten 170 (von 250) Seiten nur mehr eine uninspirierte Aufzählung seiner Filme, der Mitwirkenden und wie viel sie eingespielt haben. Aber obwohl mir dafür auch der Wikipedia-Artikel gereicht hätte, habe ich mich nach einer Pause doch noch durch die Seiten 200-250 gequält.

2. Ich glaube ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, einen Film mit SchauspielerIn ________ zu sehen, denn ________ . Ich kann mich an keinen Film erinnern, der mir allein durch die Präsenz eines einzigen Darstellers nicht gefällen hätte, deshalb kann ich die Frage nicht beantworten.

3. Die Serie „CSI: SchlagMichTot“ mag ja ihre Qualitäten haben und erfolgreich sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht zünden weil zumindest in der Synchro die Personen regelmäßig besserwisserisch rüberkommen, die komische „Ich gucke grundsätzlich nur über meine Schulter seitlich in die Kamera“-Geste von dem rothaarigen Miami-Oberermittler affektiert ist und das „Ermitteln“ vor überdimensionalen Bildschirmen in realitätsfernen High-Tech-Laboren strunzlangweilig ist.

4. Wenn ein Film schon damit beginnt, dass man einen schräg noch oben auslaufenden Text liest, den man eh schon halb auswendig kennt , dann lässt das erste BZZIUUUUH eines Lichtschwerts wohl nicht allzu lange auf sich warten.

5. Größte Enttäuschung in der jüngsten Vergangenheit war für mich auf jeden Fall The Majestic , weil ich den einfach viel besser in Erinnerung hatte.

6. Ganz ehrlich, neben Uwe Boll ist Rick Bieber einer der schlimmsten Regisseure, weil The 5th Quarter„.

7. Mein zuletzt gelesener Verriss war ein Artikel über General LeMay auf Telepolis und der war zusammen mit der Kennedy-Arte-Doku erfrischend , weil beide sich nicht schonwieder reflexartig mit den ganzen Verschwörungstheorien zum Kennedymord beschäftigen, sondern das Drumherum beleuchten.

4 Kommentare

  1. Eine Zeitlang habe ich CSI Las Vegas und CSI NY ganz gerne gesehen. Gerade bei letzterer war die erste Staffel angenehm düster, allerdings dann wohl für die US-Zuschauer zu deprimierend, so dass die Serie insgesamt etwas „fröhlicher“ werden sollte. Das wurde mir dann aber alles zu oberflächlich und – wie Du auch geschrieben hast – gerade in der Synchro zu besserwisserisch.

    1. Also wenn ich eine fröhliche Krimiserie gucken will, dann greife ich zu „Pushing Daisies“. Nachdem die aber gerade mal zwei Staffeln durchgehalten hat vermute ich, dass das dann den Amis wieder zu fröhlich war :).

    1. Mich hat es nach kurzer Zeit gelangweilt. Zu den Lexikonfakten kamen dann noch ein paar platte Lebensweisheiten und Andeutungen, was der Carlo neben der Schauspielerei sonst noch so gemacht hat.
      Empfehlen kann ich bis jetzt die Biografie von Bernd Eichinger. Bin zwar hier auch erst auf Seite 200, aber da gibt es eine Menge Anekdoten rund um ihn, sein Umfeld und vor allem um seine Filme.

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