Media Monday #160

Hier gibt’s alle Fragen und Antworten zum Media Monday #160.

media monday

1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht“ Biff würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn jetzt weiß ich ja, dass ich Marty niemals erzählen sollte, dass ich von mir selbst vor ihm gewarnt wurde. So könnte ich beruhigt in Saus und Braus leben. Das ist überhaupt ein guter Rat für jeden Bösewicht… falls der Sportalmanach also wider Erwarten einmal doch danebenliegen sollte, könnte ich mir gleichzeitig mit einem „Wie verrate ich meinen fiesen Geheimplan nicht an den Helden“-Seminar für Bösewichte noch ein Zubrot verdienen. Mist, jetzt habe ich meinen Plan ja doch verraten…

2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass es am Ende storymäßig nahtlos an den Ausgangsfilm anschließt und das Zustandekommen von dessen Prämisse sinnvoll erklärt.

3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass die Macher verstehen, dass es in den seltensten Fällen genügt, die Zutaten des Ausgangsfilms um den Faktor 10 zu vervielfältigen.

4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir einen Film von Hayao Miyazaki zu Gemüte zu führen, denn seit dem Trailer von „Wie der Wind sich hebt“ glaube ich, dass mir seine Filme ziemlich gut gefallen könnten.

5. Das mich „Moulin Rouge“ so gut unterhalten und mitreißen kann, hat mich richtiggehend überrascht, zumal ich mit Singsangfilmchen eigentlich so gar nichts anfangen kann.

6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war, als ich meiner Freundin bei einem Filmabend „Zombieland“ näherbringen wollte. Damit war nach 5 Minuten Schluss und seitdem heißt es jedesmal, wenn ich einen Film aussuchen soll: „… aber bloß nicht den Zombiemist!“ .

7. Zuletzt gelesen habe ich „Total Recall“ und das war nur begrenzt interessant, weil Schwarzenegger zwar ein paar Anekdoten zum Besten gibt, sich ansonsten aber viel zu oft nicht davor scheut festzustellen, wie toll und einzigartig er doch bisher vor allem als Politiker gewesen ist. Seitenlange Ausführungen zu Bodybuilding-Wettkampfabläufen oder Haushaltsschlachten sind irgendwann ermüdend. Auch das Privatleben sollte zwar auch in einer Biografie nicht ausgeschlachtet, aber genausowenig in einem 550-Seiten-Buch auf knapp 10 Seiten abgespeist werden.

7 Kommentare

  1. Hayao Miyazaki ist der Beste – da kann ich ohne Probleme jeden Film empfehlen. Und was ist das los? Wie kann man denn von „Zombieland“ nicht begeistert sein? Würde ich jetzt auch für Ungeübte empfehlen 🙂

    1. Ich habe die Trailer zu allen Miyazaki-Fimen durch und ich kann leider im Moment nicht sagen, mit welchem ich anfangen sollte.

      Die ersten 5 Minuten von „Zombieland“ sind ja die zombiemäßigsten, mit Gruselmasken und Super-Slow-Mo und so. Das war wohl zuviel, trotz Beteuerung, dass es eigentlich nur noch lustig weitergeht. 🙂

  2. Der Ganz Plan mit Almanach und Reichtum und nichts verraten … und alles für nur einen Tag. Ob sich das auszahlt?! Aber jetzt hast du dich ja eh verraten. 😉

    Ach die Zombieland Geschichte find ich toll. 🙂 Kann mir richtig vorstellen wie du geschaut haben musst, als du festgestellt hast, dass die Freundin den gar nicht so toll findet wie du erwartet hast. XD

    1. Ich hatte doch tatsächlich das „für einen Tag“ überlesen. Aber Dank bullions Antwort weiß ich ja jetzt, wie ich das Problem lösen könnte. Ich muss seine Antwort nur schnell genug löschen, sonst ist der Plan ja schonwieder verraten 😀

  3. Biff ist natürlich eine tolle Idee! Und vielleicht kann man ja der Ein-Tages-Regel mit der Zeitmaschine entgehen? 🙂

    „Zombieland“-ähnliche Erfahrungen hatte ich übrigens auch schon. Aber wer nicht? 😉

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr davon? Folge mir!

%d Bloggern gefällt das: