Media Monday #232

Schonmal Eggnog probiert? Kann man sich zur Weihnachtszeit echt dran gewöhnen. Aber jetzt werden die Elchgläser weggestellt, die Lichterkette vor der Katze in Sicherheit gebracht und die Jauchegrube abgeckt, denn jetzt wird wieder der allmontagliche Media Monday vom Medienjournal mit Text befüllt. Darauf ein „Bingo“!

mm

  1. Mein Wochenende hat die Entscheidung gebracht, mich schließlich doch einmal auf Streamingdienste einzulassen. Mal gucken, ob ich dabei bleibe.
  2. Obwohl „Mad Max: Fury Road“ ja noch relativ neu ist, habe ich ihn im besten Sinne als altmodisch empfunden, denn er beinhaltet alle Elemente eines klassischen Actionfilms, fügt die aber erstmals völlig organisch in eine simple, aber funktionierende Geschichte ein und stellt die Klischees dabei an den richtigen Stellen auf den Kopf. Noch nie hat es so viel Sinn ergeben, dass eine ganze Gruppe von hübschen, leichtbekleideten Frauen mitten durch verödetes Land düst und sich ins Kampfgetümmel wirft.
  3. Tilda Swinton ist auch eine/r dieser Schauspieler/innen, wo ich mir jedes Mal denke: Warum zum Henker ist die nicht viel prominenter in Filmen vertreten? Am Talent und an der Vielseitigkeit kann es jedenfalls nicht liegen.
  4. Weihnachten rückt langsam näher, am Sonntag war Nikolaus. Ich persönlich habe die diesjährige Weihnachtszeit gestern mit einem Besuch im Kino eingeläutet, wo es „Schöne Bescherung“ auf großer Leinwand gab.
  5. Sollte es jemals ein Remake zu „Gremlins“ geben, werde ich das aus vollem Herzen ignorieren, denn ich kann mir vorstellen, was die mit CGI-Technik aus diesen tollen Filmen machen würden…
  6. Aus dem Stegreif drei Filme empfehlen, ob ungewöhnlich oder Mainstream, alt oder neu? Nun, da fielen mir spontan „Adams Äpfel“ als Beispiel für tolles skandinavisches Kino , „The Big Lebowski“ und „Victoria“ als Beweis des kreativen deutschen Kinos und dafür, dass Sebastian Schippers „Absolute Giganten“ im Bezug auf das Erzeugen superber Stimmung kein Einzelfall war, ein.
  7. Zuletzt habe ich mir vom Geburtstagsgeld die Wes Anderson Collection gegönnt und das war überfällig, weil sie schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste stand.

10 Kommentare

    1. Ich hab mir mal Amazon Prime gegönnt, das scheint mir das für mich passende Angebot zu sein. Es bleibt sicher auch bei nur einem Anbieter, denn ich habe schon alle Hände voll damit zu tun, meine DVDs anzuschauen. Soviel Streamauswahl, wie es im Moment gibt, wäre zusammen overkill für mich. 🙂

    1. Ich auch. Als Ergänzung zur eigentlichen DVD-Sammlung allemal zu gebrauchen. Und endlich muss man sich nicht mehr mit dem blöden Mindestbestellwert herumschlagen. 😀

    1. Übergelaufen nicht, die Scheibensammlung bleibt wohl noch lange erste Wahl. Das Streaming ersetzt kostengünstig(er) die ganzen Filme, die man sich kauft, um sie dann doch nur einmal zu sehen oder gar nicht zu mögen. Bisher hat mich auch das umständliche Anschauen der Streams genervt, aber seit hier ein Fire TV Stick werkelt, hat das HDMI-Rumgestöpsel mit dem Laptop ein Ende.

  1. Dann willkommen in der Welt des „Gucken per Klick“. Ich schwöre drauf, kaufe aber nach wie vor BluRays, etc. weil man natürlich wenn man sich etwas tiefer in Film rein wühlt bei weitem nicht alles findet. Ich hab ja sogar Netflix und Prime, letzteres aber eher wegen Versand, etc. Ist einfach eine praktische Sache 🙂

    1. Ich habe vorher einige Stichproben über http://www.werstreamt.es gemacht mit 5 Filmen, die mich interessieren würden. Nachdem ich erkennen musste, dass ich mir ungefähr jeden dort aufgeführten Steamingdienst abonieren müsste, um alle 5 Filme sehen zu können, bin ich bei Prime geblieben. So wird das DVD-Regal garantiert nicht leerer. 🙂

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