Media Monday #238

Lücken im Text vom Medienjournal? Welch Affront! Man reiche mir mein Schreibgerät, auf das ich diesem beschämenden Zustand den Garaus machen kann!

mm

  1. Der wohl ungewöhnlichste Film der letzten Jahre war inhaltlich „Rubber“ , ein Film über einen amoklaufenden Autoreifen.
  2. Filmpreise im Allgemeinen und der Oscar im Besonderen finde ich seit Langem unglaublich aussagelos für meinen persönlichen Filmgeschmack.
  3. Sturla Brandth Grøvlen hätte ja jeden Preis der Welt verdient, schließlich rennt der in „Victoria“ über zwei Stunden mit einer Kamera durch Berlin, darf nicht einmal Pause machen und schafft es dennoch, teilweise fantastische und in jedem Fall wirkungsvolle Bilder zu produzieren.
  4. Das letzte Mal richtig laut lachen musste ich, als Will in „Son of Rambow“ in den Busch gesprungen ist.
  5. „VEEP“ hatte für mich schnell seinen Reiz verloren, denn ich konnte mit dem dämlichen Humor so gar nichts anfangen.
  6. Als RegisseurIn kann der Besuch eines Figuren- und Dramaturgieschreibkurses nie schaden, wie Christopher Nolan für mich jüngst in „Interstellar“ eindrucksvoll bewiesen hat. Denn der hat wohl beide Kurse geschwänzt.
  7. Zuletzt habe ich die NFL-Playoffs geguckt und das war entspannt, weil mit den Panthers endlich mal mein favorisiertes Team gewonnen hat.

9 Kommentare

    1. Ne, ich bin damit die gesamte erste Staffel nicht warm geworden. Mir war dieses „Alle sind immer ausnahmslos inkompetent und verhunzen irgendwas“ zuviel. Da lobe ich mir den Witz in Sorkins Serien: Grundsätzlich realistische Charaktere, die was auf der Pfanne haben, ab und zu jedoch ein Ei legen.

  1. Wenn du RUBBER magst, muss ich mal nachhaken, wie es um die anderen Dupieux-Filme steht? WRONG und jüngst REALITÉ konnten mich nämlich beide auch sehr begeistern!

    1. Naja, mögen… 😉 Ich habe ihn gesehen und fand ihn nicht schlecht. Die anderen beiden Filme kenne ich nicht, aber nachdem die Trailer so herrlich abgedreht sind, werde ich beide mal im Auge behalten. Danke für den Tipp.

  2. Trash, hä? 😉 Rubber habe ich noch nicht gesehen, aber dafür damals so Sachen wie „Angriff der Killertomaten“. Meine Güte, das waren noch Zeiten. Einer meiner letzten guten Trashfilme war „Black Dynamite“. Sehr empfehlenswert. 🙂

    1. Gibt ja Trash und Trash. Ich mag Filme, die eigentlich wissen, dass sie Gemüse sind, aber sich inhaltlich dennoch irgendwie ernst nehmen. „Sharknado“ mag ich zum Beispiel gar nicht, weil der kalkuliert auf Trash gebürstet ist. „Black Dynamite“ sieht ja aus, als würde er in die Richtung gehen, allerdings passt mir der Humor im Trailer voll. Ist gemerkt, danke.

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