Media Monday #241

Das ist das erste Mal, dass ich entspannt den seit einiger Zeit vom lieben Wulf offerierten Service der frühzeitigen Media-Monday-Veröffentlichung nutze und mir die Zeit bis zum Super Bowl-Kickoff mit Textschreiben verkürze. Allerdings befürchte ich, dass nach der Beantwortung der letzten Frage immer noch ein großes Zeitloch zu füllen ist…

  1. Wenn es mal ein Film zu reinen Unterhaltungszwecken sein darf, greife ich ja sehr gerne zu „Zombieland“, weil der sicher nicht die tiefste und spannenste Story hat, aber einen Heidenspaß macht.
  2. Neben Karneval gibt es ja noch viele andere Gründe sich zu verkleiden und bei vielen Filmprojekten hat mir das auch richtig gut gefallen, denn was wäre schließlich ein „Gone with the Wind“ ohne bauschendes Prachtkleid, „Star Wars“ ohne die weißen Stormtrooper-Rüstungen oder „300“ ohne den muckibauchzeigenden Männermini? Solange ich mich nicht verkleiden muss, dürfen andere da gerne freidrehen.
  3. Die Se- und Prequels von „Plante of the Apes“ hat haben nicht mehr viel mit der ursprünglichen Ausrichtung zu tun, schließlich haben die lange nicht mehr das Gesellschaftskritische wie der Urfilm an Bord. Muss aber natürlich nicht heißen, dass sie deshalb schlecht sind.
  4. Glaubt man den Gerüchten, dann soll „Wie ein einziger Tag“ ein ganz guter Film sein. So ein Schmarrn!
  5. Amazon Prime hat mich jüngst zum Binge-Watching verleitet, denn da zeigt mir mein TV momentan sowohl bei „Shaun das Schaf“ als auch beim „Tatortreiniger“ gleich die nächste Folge an, wenn ich mit der grandiosen vorherigen fertig bin. Es sei denn, ich schieb eine Folge „Akte X“ dazwischen…
  6. Dass derzeit die Jecken die Straßen bevölkern, fällt zwischen den ganzen anderen merkwürdigen Dullis hier in Berlin gar nicht auf.
  7. Zuletzt habe ich „John Wick“ gesehen und das war sehr ambivalent, weil ich nach wie vor nicht weiß, ob ich mich nun über gelungene Inszenierung, coole Hintergrundgeschichtenideen sowie Adrianne Palicki abseits von „Friday Night Lights“ freuen oder aber über so zwanghaft eingesetzte wie unnötige pseudocoole Sprüche, schlechtes Schauspiel und redundante Action ärgern soll. Was meint ihr?

11 Kommentare

  1. „Shaun das Schaf“ würden meine Kids auch gerne Binge-Watchen… 😉

    „John Wick“ ist schon eher auf der positiven Seite – wenn auch nicht ohne Fehler, keine Frage.

    1. Dann sei deinen Kiddies hiermit höchst offiziell ein guter Seriengeschmack attestiert. 😀

      „John Wick“ war cool, weil er drauf gebürstet wurde. Aber John Wick war nicht cool, obwohl er drauf gebürstet wurde. Die Ideen in dem Film waren aber wiederum toll. Ja, ich glaube, ich bin auch ein wenig mehr yay als meh.

  2. Huhu,

    Wie ein einziger Tag fand ich auch nicht so toll wie viele andere. Nur okay.

    Shaun das Schaf ist immer wieder cool.

    LG Corly

  3. Ich halte JOHN WICK zwar auch nicht für das revolutionäre Meisterwerk, zu dumm er hoch gejazzt wurde, aber dennoch für einen soliden, stylishen, packenden Action-Film. Mag so kleine genre-Klopper 🙂

    1. Ich habe vor allem nicht verstanden, warum man Reeves‘ Charakter unbedingt diese pseudocoolen Sprüche aufschreiben musste. Das nervt mich aber bei solchen Filmen immer mehr. Warum nicht einfach mal einen vollkommen straighten Actionfilm zusammenzimmern oder die komödiantische Note wenigstens einem Nebencharakter überlassen? So ein Charakterzug steht und fällt vor allem mit dem Hauptdarsteller, und Reeves fand ich hier nur lächerlich.

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