Media Monday #93

Zugegeben, ich habe diesen Blog nur gegründet, weil ich schon immer mal beim Media Monday mitmachen wollte ;-). Bisher bin ich immer nur beim (Film-)Bloglesen über die Einträge gestolpert, jetzt kann ich auch mal meinen Senf dazugeben:

(c) Medienjournal-blog.de
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1. Liam Neeson gefiel mir am besten in 96 Hours – Taken.

2. Wim Wenders hat mit Don’t Come Knocking vielleicht nicht seine beste Regiearbeit abgelegt, weil da ich aber bisher keinen anderen Film von ihm kenne und mir dieser wegen seinen Bildern und seiner skurilen Geschichte im Gedächtnis geblieben ist, verbinde ich ihn mit diesem Regiesseur.

3. Kathy Bates gefiel mir am besten in Blind Side. Aber viele Filme mit ihr habe ich bisher auch nicht gesehen.

4. Suchtverhalten filmisch dargestellt birgt neben der Darstellung von Gebrechlichkeit oder Behinderung wohl die größte Gefahr des Overacting.

5. Bücher konsumiere ich am ehesten in Papierform. Sollte ich irendwann mal das digitale Pendant zur Grabbelkiste im Buchladen entdecken, in der ich schon viele interessante und spannede Bücher zu Kleinpreisen gefunden habe, wird sich das vielleicht ändern.

6. Wenn sich ein Blog oder eine Seite dem Thema Film widmet, dann interessiert mich besonders, wie der Autor mir bereits bekannte Filme bewertet hat, damit ich seinen Geschmack und damit seine Empfehlungen einschätzen kann.

7. Auf herrmeinhold.antville.org habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zur GEZ-Diskussion gelesen, der meine Sicht zu dieser Frage ziemlich gut getroffen hat.

3 Kommentare

  1. Ist Overacting bei Suchtverhalten nicht irgendwie auch gewollt? Bei Komödien zum generieren einiger Lacher und bei Dramen um in einer gewissen Form zu Mahnen?

    1. Bei Komödien stimme ich Dir zu; ich hatte bei der Antwort nur an ernsthafte Thematiken gedacht. Vielleicht fehlt mir da (zum Glück) die Erfahrung und das Wissen, was ernsthafte Suchtprobleme betrifft, aber bei jeder körperlichen Spielweise kann ein Schauspieler leicht in die Übertreibung und Klischees abrutschen. Er muss ja das, was bei der Sucht im Gehirn vorgeht, irgendwie optisch transportieren. Jemandem, der hibbelig vor einem Spielautomaten sitzt und seine letzten Kröten reinschmeisst, sieht man seine Spielsucht an, ob das aber realistisch ist oder ob es nicht auch viele Spielsüchtige gibt, die seelenruhig eine Münze nach der anderen reinschmeißen, kann ich nicht sagen. Aber letzteres ist natürlich wieder schwer zu spielen, wenn man die Psyche des Charakters darstellen muss. Von daher stimmt es vielleicht wirklich, dass ein Schauspieler etwas übertreiben muss.

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