Top 10 – Soundtracks & Scores | Stöckchen

Ich habe beim Wortman ein Blog-Stöckchen gemopst, der es wiederum bei Infernal Cinematic Affairs gemopst hat. Es geht um die Auflistung von 10 tollen Soundtracks aus der Filmwelt, die einen auf die eine oder andere Weise beeindruckt haben. Da das aber bei Serien genauso funktioniert, schmeiße ich Film- und Seriensoundtracks und -scores durcheinander und liste sie hier in wilder und nichtwertender Reihenfolge auf:

Meine Top10 – Soundtracks

  • Star Wars
    Egal was John Williams sonst noch so zusammenkomponiert hat, vom „Main Title„, dem „Cantina Song“ und allen anderen Stücken reichen zwei angespielte Noten und ich weiß, in welchem Filmuniversum ich mich akkustisch befinde. Die Themen sind so einprägsam und wenn ein gesamtes Orchester den „Imperial March“ schmettert, habe ich für nichts anderes mehr Zeit.
  • The Rock
    Das zweite Filmmusikschwergewicht: Hans Zimmer. Der abgrundtiefe Pathos bei der Trommelei, das Pompöse in den Posaunen, die spannungsgeladenen Streicheinlagen, das passt alles wunderbar zu einem der besten 90er-Actionfilme.
  • Blues Brothers
    Rawhiiiiide!
  • The Sopranos
    Auch wenn „The Sopranos“ an (fast) allen Folgeenden mit einem passenden Song abblendet, so ist es doch die Titelmelodie, die mich in ihren Bann gezogen hat und die mich mich zusammen mit dem Vorspann im späteren Serienverlauf in Sekundenschnelle in die Unterwelt New Jerseys geschickt hat. Dafür muss ich allerdings den Simpsons danken, denn lange bevor ich bei Familie Soprano vorbeigeschaut habe, habe ich den Song schon in einer Simpsonsfolge hören dürfen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich auch großer Fan von „Alabama 3“ bzw. „A3„, die für das Lied verantwortlich zeichnen und in ihren Werken einen wirklich abgedrehten Genremix auffahren.
  • Die Fabelhafte Welt der Amélie
    Hier könnte auch „Goodbye Lenin“ stehen, denn auch in diesem is Yann Tiersens Handschrift deutlich erkennbar. Zu verspielten Stil von „Amélie“ passt das melancholische französische Flair der Stücke jedoch ein bisschen besser. Im Ohr ist vor allem „Comptine d’un autre été“ geblieben.
  • Any Given Sunday
    Der Mix aus Rap, Rock, Elektro und allem dazwischen unterstützt wunderbar jede einzelne Szene in diesem Film. Dabei sind mir die Stücke im Film zunächst gar nicht immer aufgefallen und ich war überrascht, was da so alles auf der CD auf mich gewartet hat.
  • Django Unchained
    Soll hier nur stellvertretend für ungefähr alle Tarantino-Filme stehen. Gerade für diesen Film, aber auch schon für „Pulp Fiction„, hat der Typ in den hintersten Ecken der Plattenläden immer Songs gefunden, die schon lange vergessen oder noch nie bekannt waren, die auf jeder Retroparty die Tanzfläche füllen und zudem in die entsprechenden Szenen punktgenau passen.
  • Kick-Ass
    In dieselbe Kerbe schlägt auch „Kick-Ass“ mit seinem akkustischen Feel-Good-Portfolio, das von Prodigyy bis Elvis reicht.
  • Pan’s Labyrinth
    Ein Score, der für sich alleine nicht besonders spektakulär ist, im Film aber zu der mystischen und dunklen Stimmung entscheidend beiträgt.
  • Lammbock
    Auch hier stimmt der Soundtrack als Ganzes, auch hier sticht aber mit „The Ballad of Cable Hogue“ ein Lied heraus, durch welches ich die großartige Band Calexico kennengelert habe.

Und hier gibt’s noch drei Bonusfragen:

  • Was war der erste Soundtrack, der dich vollends begeistert hat?

    Die Kindheitserinnerungen mal außen vor, war es vermutlich die Musik zu „Requiem for a Dream„.

  • Mit welchem Soundtrack bist du im Nachhinein auf die Nase gefallen, weil er doch nicht mehr so toll wirkte, wie noch im Film?

    Das war der Soundtrack zu „Lucky Number S7evin„, der im Film zwar unauffällig war und somit passte, den man sich ohne Bilder aber kaum anhören kann. Aber der „Kansas City Shuffle“ daraus ist immerhin cool.

  • Welchen Soundtrack hast du dir als letztes angehört/durchgehört?

    Anhören tue ich mir seit dem Aufzählungspunkt Nr.2 von oben den „The Rock„-Soundtrack. Er wird und wird einfach nicht schlecht. Vollständig durchgehört habe ich mir zuletzt den Score von Birdman“ bei dessen Sichtung.

Wer bei diesem Blogstöckchen mitmachen möchte ist eingeladen und darf gerne seine Antworten bei Infernal Cinematic Affairs verlinken.

7 Kommentare

  1. Klasse Antworten! Da muss ich gleich den Score zu „The Rock“ auskramen.
    Der ist wirklich der Wahnsinn und läuft hier auch immer wieder rauf und runter. Neben dem Leitmotiv finde ich „Fort Walton, Kansas“ richtig toll, welches den Film so wundervoll abrundet.

    Tarantino ist auch so einer. Sein MP3-Player muss ja wirklich eine Art heiliger Gral sein, soviel wie er musikalisch rumkommt. Und es passt immer so verdammt gut.

    Und „Star Wars“… bis auf den Cantina Song phänomenal (ok, auch er selbst), aber seit dieses Lied auf Festivals Tag und Nacht auf den Campingplätzen immer und immer wieder läuft… argh. Da drehe ich mittlerweile echt durch. „Spielt den selben Song nochmal!“ „Ok!“
    Danke für’s mitmachen.

    1. Da ich mich weder auf Festivals noch auf Campingplätzen rumtreibe, hat sich das Lied bei mir noch lange nicht totgespielt. Im Gegensatz zu „Lux Aeterna“, das man ja in allen möglichen Versionen in jedem zweiten Kinotrailer zu hören bekommt.

  2. Ja, sehr gute Antworten. „The Rock“ war damals auch mein ständiger Begleiter. Einfach bombastisch und damals noch richtig innovativ von Zimmer.

    Schön auch hier den deutschen Film „Lammbock“ zu finden, den mag ich auch sehr, wenngleich mir eher der Soundtrack aus „Bang Boom Bang“ im Kopf geblieben ist.

    1. Also auch wenn ich „Bang Boom Bang“ bereits mehrere Male gesehen habe, so kann ich mich kaum an dessen Soundtrack erinnern. Aber ich habe gerade gesehen, dass H-Blockx dafür verantwortlich sind. Muss ich direkt mal wieder reinhören.

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