(verspäteter) Media Monday #197

Gestern war ja Montag, aber auch Feiertag. Deshalb ist es hoffentlich nicht allzu verwerflich, den aktuellen MediaMonday erst heute zu beantworten.

  1. Bei Zeitreise-Geschichten sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings macht es mir danach dann doch großen Spaß, über genau diese Details nachzudenken, um vielleicht auf eigene Faust mal eben das Zeitparadoxon und vergleichbare Probleme zu lösen.
  2. Selbstjustiz in Filmen/Serien finde ich zu oft beunruhigend unterhaltsam. Allerdings könnte man ganze Filmgenres einstampfen, wenn der Protagonist den Bösewicht nur bei der Polizei anzeigen und dann die Ermittlungsarbeiten abwarten dürfte.
  3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – finde ich oft gelungen. Vor allem in „Malcom Mittendrin“ macht dieses Stilmittel einen Heidenspaß.
  4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen gucke ich mir eigentlich auch nur zu dieser Zeit an. „Schöne Bescherung“ ist da sicherlich der prominenteste Vertreter.
  5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen ergibt nur Sinn, wenn ihr Leben(sabschnitt) vernünftig in die Geschichte integriert wird und sie nicht allein um ihrer selbst Willen auftauchen.
  6. Die freien Tage habe ich genutzt, um in der sächsischen Schweiz herumzuwandern. Gefühlte 70 Prozent der Zeit davon wurden allerdings dazu genutzt, die Wanderschuhe vom Modder zu befreien. Den Rest habe ich damit zugebracht, mich abwechselnd über die Überwindung meiner Höhenangst zu wundern und mir dann doch vor Angst in die Hosen zu machen, nachdem ich die Berge dort von unten und damit in ihrer vollen Größe gesehen habe.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Ben Hur“ und das war an diesem Wochenende nur logisch, weil der Film bei uns zu Ostern dazugehört. Und ein bisschen Bibelgeschichte kann ja gerade dazu nicht schaden.

2 Kommentare

    1. Bis auf die Blasen war alles super. 🙂

      An Ostern und Weihnachten gibt es bei uns regelmäßig die alten Schinken. „Ben Hur“ geht tatsächlich mehr als dreieinhalb Stunden, ist aber jede Sekunde davon wert gesehen zu werden. Es geht auch gar nicht in erster Linie um das Bibelzeugs, auch wenn Jesus darin eine entscheidende Rolle spielt.

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